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Memoiren & Biografien

 

Kästner, Helga (Hrsg.) und Niendorf, Heinz


Das Leben ist kein Pappenstiel

Leben und Wirken des Belziger Heinz Niendorf



ISBN 978-3-947674-41-1

100 S., Broschur, 14,00 €





Mit 95 Jahren entschließt sich Heinz Niendorf, seine Erinnerungen, die ihn täglich beschäftigen, zu veröffentlichen. Geboren 1925 zur Zeit der  Weimarer Republik, wuchs er in Forst auf. Als der Zweite Weltkrieg begann, wurden er und seine Freunde auf den Fronteinsatz vorbereitet. Frankreich, Italien, Rußland – bis zum bitteren Ende. Und immer zieht sich der Gedanke durch sein Leben: Wieder einmal Glück gehabt! Nach dem Krieg begann ein Leben in verschiedenen Berufen in Potsdam und schließlich in Belzig. Dort, wo er gebraucht wurde, hatte er sich zu bewähren, anfangs als Kreisredakteur der Märkischen Volksstimme und später als Vorsitzender von Wohnungsbaugenossenschaften. Eine Auswahl seiner Presseartikel beweist seinen aktiven Einsatz zum Wohl der Stadt. Sein Leben ist geprägt von den Umbrüchen in verschiedenen Gesellschaftsordnungen des dramatischen 20. Jahrhunderts. So steht am Ende die Erkenntnis: „Das Leben ist kein Pappenstiel“.



Helga und Günter Kästner

Die Keilhacks


Unvergessene Belziger


144 Seiten, Festeinband

ISBN: 978-3-941175-75-4

Preis: 16,00 €


Dieses Buch ist Professor Konrad Keilhack, 
der in der Niemegker Straße 35 sein Elternhaus hatte, gewidmet. Sein Vater (1830-1915) kam 1874 als Kreisbaumeister nach Belzig und bestimmte fast 30 Jahre die Kreisentwicklung mit. Konrad (1858-1944) hielt sich häufig in Belzig auf, er studierte in Jena, Göttingen und Freiberg und bekam in Berlin eine feste Anstellung. Von den Verdiensten für die Wissenschaft berichtet sein Enkel in einem Kapitel ausführlich. Der Geologe Bergbaurat Keilhack selbst kommt in Briefen und in Erinnerungen eines 86-Jährigen zu Wort. Seine geologische Karte 
zum Belziger Gebiet (1906) wird in Stichpunkten vorgestellt.

Konrad Keilhack heiratete 1884 die zweite Tochter Albert Baurs, die nach der Geburt des dritten Kindes starb. Vater Baur hat ihr ein Tagebuch über die ersten 14 Jahre ihres Lebens geschrieben, für Leser von heute ein spannendes Gesellschaftsbild über das Leben, Fühlen und Denken im Belzig des 19. Jahrhunderts.

  

Elfriede Hennig

Geschichten aus Sandberg


 

2. Auflage 201580 Seiten, Softcover

ISBN978-3-941175-01-3 / 12,00 € 


 

Elfriede Henning beschreibt in ihren Erinnerungen ihr Leben am Fuße der Burg Eisenhardt in Belzig: Von ihrer Kindheit in einer Bauernwirtschft, über die Zeit im Zweiten Weltkrieg und die DDR-Jahre bis zur Wende 1989. Fotos ergänzen die Lebensbeschreibungen. 

 

Elfriede Hennig

Männer um Elane

 

238 Seiten, Hardcover, Preis: 14,00 €

ISBN 978-3-971175-31-0

 

Elfriede Hennig schildert in diesen Erinnerungen ihr Leben im Hohen Fläming, insbesondere in Belzig und Brück zwischen 17 und 71 Jahren. Sie schreibt von sich in der dritten Person, was ihr die Freiheit gibt, unverblümt und ungeschminkt von den schwierigen Lebensverhältnissen einer untergegangenen Welt zu berichten, aber vor allem: von ihren Männern.

 

Ähnlichkeiten mit realen Personen sind daher nichtzufällig. Ihre Namen wurden jedoch geändert. 

 

Gerhard Dorbritz: 

Das hat es auch gegeben

ISBN 978-3-941175-30-3, 174 Seiten,

Softcover, Preis: 12,00 €

 

Gerhard Dorbritz beschreibt in seinen Erinnerungen als Zeitzeuge u.a., was ein Bürgermeister in seiner zehnjährigen Amtszeit inder DDR erarbeitet, erlebt und verändert hat. Besonders wirkungsvoll hat er seinen Einsatz beim Krankenhaus-Neubau und beim Bau der Bruno-Kühn-Oberschule empfunden.

Ein lebenslanger Schwerpunkt war für den Autor die Aufarbeitung der Geschichte der Munitionsfabrik Roederhof mit ihren drei Arbeitslagern, insbesondere des Außenlagers Belzig des KZ Ravensbrück. In Gesprächen hörte Gerhard Dorbritz oft den Satz "Was, das hat es auch gegeben?!" - Anlass genug, seine Erinnerungen an acht Jahrzehnte deutscher Geschichte nun in einem Buch zu verewigen. Dorbritz schreibt u. a. über Kindheit und Jugend im Flämingdorf Jeserig, seine Soldatenzeit, den Neuanfang 1945, sein Bürgermeisteramt in der Heimatgemeinde Jeserig und in Belzig und die Zeit danach.  

Zwischen Kanzel, Turnplatz 

und Familie 

Albert Baur - ein Belziger Kirchenmann (1803-1886)


 

ISBN 978-3-941175-07-5 / 9,90 €

 

Albert Baurs Kindheit liegt in der Zeit der antinapoleonischen Befreiungskriege. Teil der patriotischen Bestrebungen dieser Jahre war die Turnbewegung, begründet und popularisiert von "Turnvater" Jahn. Als Siebenjähriger soll Baur Jahn auf der Straße angesprochen und gefragt haben, ob er zum Turnen kommen könne. So war der Kontakt hergestellt und ab 1812 besuchte Albert den Turnplatz. In Jahns Schriften ist Baur mehrfach erwähnt; er nennt ihn seinen Bruder und lobt sein turnerisches Können. 1862 gründete Baur den Belziger Turnverein. In der deutschen Turnbewegung war er mit Reden und Schriften aktiv. Sein kirchliches Amt versah er mit großem Einsatz. Musikalisch und literarisch äußerst gebildet, bereicherte er gemeinsam mit seiner Frau Luise das gesellschaftliche Leben der Stadt. Kanzel, Turnplatz und Familie waren die Festpunkte im Leben dieses Belziger Kirchenmannes. 19 Abbildungen ergänzen die biografischen Notizen.