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Die Luxemburgische Kultur-Monatszeitschrift "WOXX" hat ein sehr schönes Interview mit Véronique Lasar zu ihrem Buch "WEG" veröffentlicht. Die Fragen stellte Frédéric Braun. Hier ein Ausschnitt: 


woxx: „Weg” handelt von der kafkaesken Verwandlung des Kuriers Gaspard Lhose in eine geisterhafte Gestalt, die ihn nach und nach von seinen Mitmenschen trennt und schließlich unsichtbar werden lässt. Man folgt seinem irritierten Gang durch die Hauptstadt und stellt fest: Die Entfremdung ist gegenseitig. Fühlt man sich als schreibender Mensch notgedrungen unsichtbar?


Véronique Lasar: Ich glaube, ob jemand sich unsichtbar fühlt, hat wenig damit zu tun, ob er schreibt, malt, Brot bäckt oder gar nichts tut, sondern eher damit, wie und ob er sich in der Gesellschaft wiederfindet. Der Protagonist in meinem Buch verschwindet ja insofern auch nicht wirklich – vielmehr ist es seine Umgebung, die ihn nicht mehr wahrnimmt und gewissermaßen nicht „für wahr“ nimmt. Doch mir selbst stellt sich vor allem die Frage, wieso einer wie er, ein Leiser – und das können Sie vielleicht tatsächlich auf manchen stillen Schreiberling beziehen –, also einer, der nicht in dem allgemeinen gleichgeschalteten Gewusel mitmacht, deshalb notgedrungen durch die Maschen seiner Mitwelt fällt. Ist er der Durchsichtige, der Taube – oder kann es sein, dass die Welt um ihn herum betäubt ist? Von sich selbst? 


                        Das komplette Interview hier.



Ursula Kramm-Konowalow

BlütenBlätterTräume

Gedichte mit Fotografien von Frank Schroeder




Jutta Pillat:

Süßholz. Kussmund. Träume.

Gedichte



Véronique Lasar:

Weg

Novelle





Frauke Junker:

Sommerseelenwende

Gedichte mit Bildern und Fotos von Irmgard Floeth

 

 

 

 

Andrea-Yvonne Müller / Marzena Grzybowska:

Großmamas Chopin / Chopin babci

zweisprachige Geschichten deutsch-polnisch



 

 

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  Interviews zu Büchern:


Véronique Lasar:

Weg


Maria Josefa Martínez:

Margarethes Wolken


Reinhard Röhricht:

Humoristische Dichtungen


Andrea-Y. Müller:

Im Kokon


Andrea-Y. Müller:

Großmamas Chopin


Dolores Pieschke:

Wenn Weihnachten

ins Auge geht


Grit Kurth: 

Der furchtsame Schmetterlinge

 

Margrit Ellena: 

Eselin Mona träumt

   

Berührend!

 

Tierschutz! Neu!

 

 Rezension in „Mensch Umwelt Tier“, dem Magazin für Kultur, Politik, Gesellschaft, Ausgabe 1/2018, Seite 18

„Es ist eine moderne Bremer-Stadtmusikanten-Geschichten: Eselin Mona macht sich auf die Wanderschaft, um die Welt kennenzulernen. Auf ihrer Reise trifft und rettet sie gequälte Tiere. Die ganze Geschichte wird sehr einfühlsam erzählt, Freundschaft und der Respekt vor dem Leben werden immer wieder thematisiert. Das Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen und Diskutieren mit Kindern. Ein sehr empfehlenswertes Buch!“

Die komplette Rezension hier.